Funktionsstörung, CMD, Knirschen oder Pressen - und nun?

Ein Weg zur entspannten Bisslage bei deutlicher Reduktion der Beschwerden und guter Mobilität
CMD Eine Funktionstherapie ist nicht nur bei einer cranio-mandibulären Dysfunktion (CMD) erforderlich, sondern auch bei etlichen anderen Punkten unserer täglichen Arbeit – sei es bei einer kieferorthopädischen, prothetischen, konservierenden, oder kieferchirurgischen Behandlung. Denn die beste Arbeit ist ohne Funktion auf Dauer zum Scheitern verurteilt.

Funktionsstörungen können durch myogene(muskelbezogene) oder arthrogene (gelenkbezogene) Ursachen ausgeprägt sein. Sie können Abrasionen an den Zähnen oder Schmerzen, Kiefergelenksbeschwerden,Knochenabbau am Alveolarknochen, Ohrenschmerzen und Schmerzen in derNacken- , Kau- und Schultermuskulatur auslösen.


Nahezu 30% aller Spannungskopfschmerzen sind in Beteiligung einer CMD. Beim chronischen Tinnitus ist bei 25% aller Betroffenen zudem eine Mitbeteiligung durch CMD zu erkennen, genau so bei Ohrenschmerzen und Funktionsstörungen der Halswirbelsäule. Wir wissen heute, dass CMD eine Blockade der Wirbel, besonders C1 und C2, eine Skoliose der Wirbelsäule und Beckenschiefstand auslösen können. Auf der anderen Seite können orthopädisch bedingte Erkrankungen auch die Okklusion (Zusammenbiss) verändern, genau wie eine Kopf- und Körperfehlhaltung. Zudem können Funktionsstörungenauch auch durch Stressbelastungen ausgelöst oder verstärkt werden.

Um eine ursachengerichtete Therapie zu gewährleisten, wird die Krankheit mit der klinischen Funktionsdiagnostik diagnostiziert und mit einem auf cranio-mandibulären Dysfunktionen spezialisierten Physiotherapeuten, einem Therapeuten für Osteopathie und cranio-sakraler Therapie, einem Orthopäden und / oder einem HNO-Arzt, ein Therapieplan erstellt.

Wie wird eine Funktionsstörung nun gemessen?

Arcus Digma Die Therapie um das „Kiefergelenk“ ist immer noch Stiefkind in der Zahnmedizin – für viele Zahnärzte ist es bereits „außerhalb“ des Mundes, für die Orthopäden gehört es jedoch eher zum Kiefer und somit in den Bereich des Zahnarztes.

Durch das ARCUSdigma-System hat ihr Zahnarzt nun die Möglichkeit, die Bewegungen der Kiefer zueinander und die Auswirkungen auf das Kiefergelenk darzustellen. Das ARCUSdigma-System arbeitet auf der Basis eines 3D-Ultraschall-Navigators. Mit einer Messfrequenz von 40 KHz und einer Messhäufigkeit von 50 mal pro Sekunde verfolgen 12 Messstrecken die Bewegung des Unterkiefers in Relation zum Schädel des Patienten. Diese 3D-Vermessung liefert die benötigten Informationen für Therapie und Diagnose.

Dieses System kommt vor allem immer dann zum Einsatz, wenn Beschwerden im Bereich der Mundöffnung und des Kiefergelenkes vorliegen, wenn Abrasionsflächen auf den Zähnen feststellbar sind, die Folgen von Knirschen oder Pressen sind, bei Beschwerden der Halswirbelsäule, die oftmals Folge von einer insuffizienten Bisslage sind, aber natürlich auch zur Herstellung von Schienen oder neuem Zahnersatz, um keine weiteren Fehlfunktionen in das stomatognathe System einzubringen.

Wie sieht die Therapie aus?

Schiene Therapie Die Therapie des stomatognathen Teils einer CMD führt nahezu immer über eine Schienentherapie zur Einstellung der neuromuskulären Zentrallage der Mandibula.

Ist diese Position erreicht wird der Kieferorthopäde den orthodontischen Ausgleich der Bisslageabweichung herbeiführen.
Imponieren viele erneuerungsbedürftige Kronen oder große Füllungen, wird der Ausgleich zahnärztlich-prothetisch durchgeführt. Eine Kombination beider Vorgehensweisen ist dann notwendig, wenn die Abweichungen sehr groß sind, da in diesem Fall weder der Kieferorthopäde noch der Prothetiker allein in der Lage ist, den dentalen Ausgleich zu gewährleisten.

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